Welcher Glastyp ist für mich geeignet?

Welcher Glastyp ist für mich geeignet?

Entscheide ich mich heute für eine Brille, muss ich mir Gedanken um das richtige Glasmaterial machen. Es gibt zwei Varianten. Kunststoff oder Mineralglas. 95% aller Brillenträger tragen heute Kunststoffgläser, da die Entwicklung dieser sehr viel fortgeschrittener ist. Sowohl beim Kunststoff als auch beim Mineralglas gibt es einen unterschiedlichen Brechungsindex, der die Dicke des Glases bestimmt. Der Standartwert ist hier 1,5. Ist die Brechzahl höher als 1,5 (also 1,6 1,67 oder 1,74, 1,8) wird das Glas dünner.

Vorteile eines dünneren Glases

Ein dünneres Glas ist nicht nur ästhetischer und man sieht den Glasrand am Fassungsrahmen nicht – sondern es ist auch elastischer und bruchsicherer. Entscheiden sie sich für eine randlose Fassung oder eine Brille, die unten randlos ist, die sogenannte Nylor Brille – kann diese oft nur mit einem dünneren und bruchsicheren Glas verarbeitet werden.

Doch ab welcher Stärke lohnt sich wirklich ein dünneres Glas?

Ab welcher Stärke sich ein dünneres Glas lohnt hängt von der Kombination von Sphäre und Cylinder ab. Die reine – oder + Stärke ist für die Glasdicke alleine nicht ausschlaggebend. Liegt die insgesamte Stärke über 1,50 Dioptrien ist ein dünneres Kunststoffglas absolut empfehlenswert, unter 1,50 Dioptrien kann man einen Unterschied bezüglich der Dicke kaum feststellen – allerdings sieht das Glas durch den minimal dünneren Rand schöner in der Fassung aus.

Bei hohen Stärken – lohnt sich das „mitteldünne“ oder das ganz dünne Glas?

Bei hohen Stärken gibt es wichtige Argumente die für die jeweils unterschiedlichen Glasdicken sprechen. Es gilt folgende Faustregeln zu beachten:

  1.  Je größer (breiter und tiefer) die Fassung ist umso dicker ist das Glas
  2. Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit? Je nach dem ist das Glas in der Mitte oder am Rand dick
  3. Stört der dickere Fassungsrand oder kann ihn die Brillenfassung sogar kaschieren
  4. Die unterschiedlichen Glasarten haben alle eine andere Abbildungseigenschaft – man sieht also nicht mit jedem Glas gleich – wichtig ist hier die Beratung des Augenoptikers oder Optometristen auf Grund der genau durchgeführten Augenprüfung/ Sehanalyse

Wie ist der Ablauf einer Glasberatung?

Nach der genauen Sehanalyse erklärt der Augenoptiker oder Optometrist in Anbetracht deiner Stärke welche Gläser für dich in Frage kommen. Nach der Fassungsauswahl wird eine genaue Dickenberechnung der verschiedenen Gläser durchgeführt. Dies zeigt dir die dicksten und dünnsten Stellen der Gläser in deiner neuen Fassung. Ebenso wird das Gewicht bestimmt. Anschließend kannst du dich für eine Option entscheiden.

Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?

Mit der Verträglichkeitsgarantie von Optik Gronde kannst du nie danebenliegen!
Solltest du die falsche Entscheidung getroffen haben bzw. kommst du mit einem Glastyp nicht zurecht oder möchtest du doch lieber das dünnere Glas tauschen wir deine Brille einfach um. Entscheidest du dich hierbei für ein teureres Produkt musst du nur die preisliche Differenz bezahlen – ohne jede Umarbeitungsgebühr. Auch bei Nichtvertragen der Werte gilt unsere Verträglichkeitsgarantie von 3 Monaten. Du hast also in Ruhe Zeit alles auszuprobieren.

Lass dich bei uns ausführlich beraten! Wir helfen dir die richtige Wahl zu treffen!

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