Der richtige UV-Schutz für Ihre Augen

Der richtige UV-Schutz für Ihre Augen
Auch hier gilt der Satz: Vorbeugen ist besser als heilen! Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt: „Sonnenbrillen sind nicht nur als Schutz vor Blendung unverzichtbar, sondern auch als Schutz vor dem Eindringen von UV-Strahlung ins Auge.“  Aber aufgepasst! Nicht jede Sonnenbrille weist einen ausreichenden UV-Schutz auf. Im Gegensatz zum Blendschutz, den man selber prüfen kann, sieht man einer Sonnenbrille ihre Schutzwirkung für UV-Strahlung nicht an. Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Sonnenbrille achten:

 

1. Augen auf bei UV-Filter-Kennzeichnungen

Beim Kauf einer Sonnenbrille sollten Sie unbedingt die UV-Filter-Kennzeichnung überprüfen. Für einen wirksamen Sonnenschutz ist eine Brille mit der Aufschrift „UV400″ oder „100 Prozent UV-Schutz“ zwingend notwendig. Das bedeutet, dass die Sonnenbrille alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern (nm) herausfiltert und somit die Anforderungen erfüllt, die aus Sicht des Strahlenschutzes an eine gute Sonnenbrille zu stellen sind. Beim Kauf einer Sonnenbrille also unbedingt auf diese Kennzeichnung achten. UND: Das Einschleifen Ihrer Sehstärke in die Gläser Ihrer Sonnenbrille kann den UV-Schutz verändern. Sprechen Sie mit Ihrem Optiker, er kann darauf achten.

 

 

Vorsicht beim CE-Zeichen: Das CE-Zeichen müssen alle Sonnenbrillen tragen, die in Deutschland verkauft werden. Es zeigt an, dass mindestens ein UV-Schutz bis 380 Nanometer vorhanden ist – allerdings wird diese Angabe von keiner unabhängigen Stelle überprüft.

2. Blendschutz nicht mit UV-Schutz verwechseln!

Der Tönungsgrad der Gläser bestimmt den Blendschutz, aber NICHT den UV-Schutz. Sonnenbrillen, die einen hohen Tönungsgrad aufweisen, aber keinen entsprechenden UV-Schutz bieten, können sehr gefährlich sein.
Diese Sonnenbrillen schützen zwar vor Blendung, aber sie sind extrem schädlich hinsichtlich der UV-Licht Einwirkung: Die Pupille vergrößert sich hinter dem dunklen Brillenglas – so wie sie es auch in der Dunkelheit macht. Sind die Brillengläser nicht mit einem ausreichenden UV-Filter versehen, kommt mehr schädliche UV-Strahlung ins Auge als ohne die vermeintlich schützende Sonnenbrille.
Für einen guten Blendschutz wählen Sie Tönungsstufe 2 oder 3. Tönungsstufe 1 ist zu schwach, Stufe 4 ist für gutes Sehen zu dunkel und im Straßenverkehr nicht zugelassen, empfiehlt sich aber unbedingt für Wintersport im Hochgebirge.

 

A propos UV-Index:
Der UV-Index (UVI) ist ein international normiertes Maß für die solare Bestrahlungsstärke (Ultraviolettstrahlung). In der Regel gibt der UVI die stärkste solare Strahlung um die Mittagszeit an, also einen Tageshöchstwert. Wie die UV-Strahlung ist der UVI abhängig von Bewölkung, Sonnenstand, geographischer Breite und der Höhe des Ortes. Je höher der UV-Index, desto höher ist das Risiko für Sonnenbrand und desto wichtiger sind geeignete Sonnenschutzmaßnahmen. Ab UVI 3 werden Sonnencreme, schützende Kleidung und natürlich Sonnenbrillen empfohlen.

3. Seitenschutz

Die Form der Sonnenbrille ist wichtig. Da UV-Strahlung sehr stark streut, sollten die Augen möglichst vollständig abgedeckt sein. Entweder durch die Größe der Gläser oder durch die Formgebung der Brille.
Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Sonnenbrille ausrechend UV-Schutz bietet? Dann kommen Sie zu uns und lassen Sie ihre Sonnenbrille von uns überprüfen.

 

4. Ein Wort in Sachen Solarium

Die meisten von uns wissen, dass sie im Solarium eine Schutzbrille für die Augen tragen müssen. Und einige von uns gehen vor allem im Winter ins Solarium, um die Vitamin-D-Produktion auch in der dunkleren Jahreszeit anzukurbeln.
Richtig ist: UV-Licht wichtig ist für die Vitamin-D-Produktion in unserem Körper. Und im Winter haben wir oft einen leichten Vitamin-D-Mangel.
ABER: Ein Solarium-Besuch hilft hier weniger als er schadet. Denn Vitamin D wird nur unter Einwirkung von UV-B-Licht gebildet. Im Solarium setzen wir uns aber vor allem auch dem längerwelligen UV-A-Licht aus. Weit bevor ein Sonnenbrand entsteht kann UV-Licht (A und B) das Erbgut schädigen.
Reparatursysteme in den Zellen können diese Schäden beheben. Aber auch hier macht die Dosis das Gift. Häufige und längere UV-Bestrahlungen können bleibende Erbgutschäden verursachen. Damit steigt das Risiko für Hautkrebs. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät eindeutig vom Solariumbesuch ab.  Wenn Ihr Arzt also wirklich einen Vitamin-D-Mangel diagnostiziert, hat er auch ein Präparat, um das wieder auszugleichen. Schonender für die Haut als das Solarium und genauso wirksam.

 

Sie haben weitere Fragen zum Thema UV-Strahlung und UV-Schutz? Dann lesen Sie auch unseren Artikel „Was ist UV-Strahlung und wie schädigt sie unsere Augen?“ oder sprechen Sie mit unserem Fachpersonal. Wir beraten Sie gerne!

 

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